Klettern / Sportklettern:

Foto-Topos-Kletterführer Harz und Göttingen


Klettern im Westharz und Südharz

Foto-Topos von allen interessanten Felsen, die für Toprope und Vorstieg geeignet sind sowie Anleitung: Einrichten eines Topropes am Felsen.

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Alle interessanten Felsen im Westharz und Südharz zwischen Göttingen und Goslar

Kartenmaterial mit detaillierten Beschreibungen für Anfahrt und Zugang zu den Felsen.

Kletter-Routenverläufe, Schwierigkeitsgrade, Sicherungsmöglichkeiten und Toprope-Möglichkeiten als Signaturen in 76 Fotos übersichtlich eingezeichnet und zusätzlich beschrieben,


zudem sechsseitige Anleitung mit 17 Fotos: Einrichten eines Topropes.




Einführung

Die Felsen im Westharz und Südharz werden infolge der schlechten Absicherung wenig beklettert. Viele Kletterer befürchten, sie müssten am Felsen im Harz Unmengen an eigenen Sicherungen legen, was eine große Investition voraussetzt und viele Kenntnisse verlangt. Beides ist falsch.

Die Fotos und Beschreibungen der interessantesten Kletterfelsen des Westharzes zeigen, dass im Harz beispielsweise das Toprope-Klettern problemlos möglich ist. Hier erhaltet Ihr erstmalig alle Infos, wie und wo. Die aufgeführten Felsengipfel sind begehbar, die meisten Wände messen unter 25 Meter. Entweder sind Haken am Ende der Routen oder in den Routen angelegt und/oder es finden sich zahlreiche weitere Möglichkeiten wie Bäume oder Felsköpfe, ein Toprope mit Bandschlaufen oder Reepschnüren rasch einzurichten. Dies wird für jeden Felsen beschrieben, so dass sich Harzneulinge sofort zurechtfinden. Die Methoden, wie man ein Toprope im Gelände einrichtet, könnt Ihr dem Extra-Teil entnehmen. Im Gegensatz zu bisherigen Veröffentlichungen werden die allgemein als "Mooshaufen" bezeichneten Felsen nicht als Kletterfelsen aufgeführt.
Die Vorsteiger finden in den Foto-Topos Infos zu den vorhandenen Bohrhaken beziehungsweise auch Toprope-Moglichkeiten für eine sichere Erstbegehung und das Ablassen vom Top.

Weiter werden die im Süden des Harzes gelegenen Kletterfelsen Burgruine Scharzfeld (Kalk), der Römerstein (Dolomit) und Mariaspring (Sandstein) mittels Foto-Topos und Beschreibungen (Knubbelwand, Hauwand und Appenroder Wand) vorgestellt. Auch sie eignen sich für Toprope sowie für Vorstieg. Insgesamt stehen wir somit vor der Wahl, am Granit, am Sandstein oder am Kalkstein zu klettern, ohne viele Kilometer beim Felsenwechsel zu fahren.

Die Foto-Topos zeigen direkt am Foto die Kletterrouten, deren Schwierigkeitsgrade, die Hakensituation und andere Möglichkeiten, ein Toprope oben einzuklinken. Vorsteiger profitieren natürlich ebenso von diesen Infos. Es wurden Fotos gewählt, da wir erfahrungsgemäß mit groben Zeichnungen oftmals den Felsen nicht erkennen.

Die Anfahrt und der Zugang zu den Felsen können dem Kartenmaterial und den detaillierten Beschreibungen entnommen werden. Neu ist, dass jeder Felsen ohne aufwendige Suchaktionen rasch gefunden und erkannt werden kann. Dies war der erste Beweggrund, dieses Heft zu verfassen, da viele Interessenten mit den bisherigen Kletterführern nicht zurecht kommen, sie waren für Kenner des Gebietes gedacht. Der Begleittext enthält zudem die wesentlichen Informationen, wie man zu den oberen Bohrhaken gelangt und für wen die Felsen interessant sein könnten. Auch dies ist neu.

Der Abschnitt 7 gibt eine Übersicht der üblichen Methoden zum Einrichten eines Topropes an Felsen, die von hinten begehbar sind. Wir stehen vor folgender Aufgabe: Auf dem Felsen soll ein Umlenker in Form von zwei Verschlusskarabinern aufgebaut werden, um ein Seil zum Toprope-Klettern einzufädeln. Wie man diese Umlenker gewissenhaft und sicher einrichtet, zeigen die vorgestellten Lösungsmöglichkeiten. Dabei geht es um Grundprinzipien, die verstanden werden sollen.


Ich wünsche viel Spaß beim Klettern,


Dipl.-Naturwiss. und lizenzierter Trainer L e o D u n c a n, München 07/2012