Inhaltsverzeichnis und Einsicht




Anleitung Snowboard fahren

Snowboarden selbst lernen - der neue Leitfaden als PDF plus Video

5 verständlich beschriebene Übungen inkl. 19 Abbildungen, 13 Fotos und ein Passwort-Film auf Youtube zum eigenständigen Lernen der ersten und zweiten Schritte




Inhalt

1. Einführung

2. Grundlagen

2.1. Stellung des Snowboards

2.2. Spur im Schnee

2.3. Körperhaltung auf dem Snowboard

3. Vorbereitung

3.1. Fußstellung auf dem Brett: Drei Tests

4. Übungen

4.1. Schrägfahrt

4.2. Verfeinerte Schrägfahrt

4.3. Wende

4.4. Wende mittels Hochentlasten

4.5. Fahren von unterschiedlichen Teilkreisen

4.6. Powdern, Boardern im Neuschnee

4.6.1. Methoden im Neuschnee

4.6.2. Powderboards: Rocker oder Camber?

5. Tipps

5.1. Vorgehen beim Ermitteln des Führungsfußes

5.2. Wahl des Snowboards

5.2.1. Camber-Snowboards

5.2.1. Rocker-Snowboards

5.3. Boardgröße

5.4. Snowboards für Frauen

6. Vorsicht Alt- und Kunstschnee, sechs Methoden zur Vermeidung von Knochenbrüchen.

7. Übungen kurzgefasst zum Mitnehmen

 



 


 

Auszüge (keine Übungen)

 

4.2. Wahl des Snowboards

Ungeachtet dessen, was wir in der nahen Zukunft anstreben möchten wie zum Beispiel hohe Sprünge vom Kicker, Spielereien im Park oder Schweben auf dem Neuschnee, müssen wir als Anfänger auch ein Anfängerbrett unter die Füße schnallen.

Ein Snowboard für Anfänger zeichnet sich zumeist durch einen geringen Preis, einen weichen Flex (Durchbiegen in der Mitte, Abb. unten: links, Camber) und eine weiche Torsion (Drehung in Längsachse, Abb. unten: rechts) aus. Der Preis ist einfach zu erfragen. Zum Ermitteln der Härte legen wir das Brett zwischen zwei Stühle und drücken von oben (Abb. links). Die Schaufel sollte dabei überstehen. Wir verspüren beim Vergleich mehrerer Bretter eine zunehmende Sensibilität für den Härtegrad. Sodann stellen wir es hochkant, fixieren das untere Ende mit den Unterbeinen und verdrehen es in der Längsachse (Abb. rechts).

 

Abbildung

 

Solche Softbretter, weicher Flex und weiche Torsion, unterstützen die Durchführungen der oben beschriebenen Übungen. Ein Brett für Fortgeschrittene macht uns infolge der zahlreichen versteifenden Lagen innerhalb des Bretts das Leben auf dem Hang zur Qual. Somit sind wir gezwungen, etwas weicheres für die ersten zwei bis drei Wochen zu wählen. Die guten Hersteller geben in der Regel an, ob ein Snowboard für Anfänger oder für Fortgeschrittene konstruiert wurde.
Leider streben die Hersteller an, ihre speziellen Snowboards für Fortgeschrittene an eine breite Käuferschicht zu veräußern. Dies hat zur Folge, daß die Beschreibungen häufig ähnlich klingen: "wendiges Verhalten" "leicht zu turnendes" Brett, "erlebst Du eine neue Art Snowboarden", etc. .
Zusätzlich werden die Bretter unter Bezeichnungen wie beispielsweise "Allmountain" angeboten, die von jedem unterschiedlich interpretiert werden und die somit niemand näher erläutern kann. Da hilft nur der Gang zum Fachhandel, denn auch ein "wendiges Snowboard für Fortgeschrittene in jeder Lage" bildet für den Anfänger eine Qual. Zwei, drei Internetseiten listen die Preise und Funktionen der Snowboards gut auf.
Daneben finden wir noch Anbieter von Einsteigerbrettern inklusive Bindungen, die günstig zu erwerben und ebenso günstig wieder loszuwerden sind. Das Üben der ersten und zweiten Schritte ist mit ihnen ebenso zu empfehlen (z.B. Trans, Jagaball) wie auf den Einsteigern vergangener Epochen (z.B. Oxygen). Der Gang zu den Garagenverkäufern bei Ebay wäre für diese besonders günstigen Einsteigerbretter eher kein guter Rat.

Wessen Portemonnaie etwas mächtiger erscheint, kann sich auf die Suche nach einem Einsteigerbrett von bekannten Herstellern machen, das ebenso für Fortgeschrittene geeignet ist. Die ersten zwei Tage gestalten sich etwas schweißtreibender, dafür ist der daran anschließende Spaß umso größer. Wenn wir zudem noch genau wissen, in welche Richtung wir gehen möchten, Powder (Neuschnee), Park (Hügelchen), Jibben (Spielereien), Rails (Metallkanten wie Skateboard) oder Piste, darf sich für viele Wochen Fahrspaß das richtige Snowboard im Fachhandel aussuchen lassen. Anschließend erzielt man als weit Fortgeschrittener noch einen guten Preis, sofern man kein Vorvorjahresmodell kaufte (!). Die Modelle erhalten in der Regel jedes Jahr ein neues Gesicht, womit nicht zwingend ein neuer Inhalt verbunden ist.
Dann sollte man jedoch von den scheinbar beliebten Brettern, die wegen des Namens ca. 150 Euro teurer angeboten werden, Abstand nehmen. Sie entpuppen sich nicht als besser verarbeitet oder qualitativ höher auf dem Berge. Auch in diesem Thema steckt der Fachmann schon seit Jahren. Wer viel fragt, wird gut bedient.Die Foren im Internet stellen selten einen empfehlenswerten Weg dar, ein gutes Brett zu finden, da die Cracks nur auf spezielle Fachfragen antworten oder sie den Foren gänzlich fernbleiben.

 

Abbildung

 

Als letzter Punkt sei noch hier unter dem Punkt "mächtiges Portemonnaie" die Innovation Rocker angesprochen. Diese neuartigen Formen ...

 

4.3 Boardgröße

Nachdem wir ein Brett gefunden haben, das uns zusagt, stehen wir vor der Frage, wie groß ein Brett sein soll. Die Antwort darauf ist kurz zu fassen: Es gibt ...

 

4.4. Snowboards für Frauen

Die Hersteller wissen natürlich um das Interesse der Frauen und bieten Kleidung und Bretter speziell für Frauen an, schließlich möchten sie auch an ihnen gut verdienen.
Ein Vergleich aller Bretter der großen Firmen zeigt, daß die Snowboards für Frauen einen ähnlichen Preis und eine mindere Qualität im Gegensatz zu den der Herren führen, in Einzelfällen finden sich sogar höhere Preise, obwohl die Damenbretter mit minderer Technik ausgestattet sind. Es mangelt beispielsweise an Karboneinlagen, Kevlar, speziellen Holzkernen, etc. . Zudem werden wesentlich weniger Modelle angeboten. Die Damenwelt steht vor keiner sonderlich großen Auswahl, wie sie die Herren genießen, weder im Geschäft, noch auf den Gebrauchtmärkten.

Unter dem Strich soll es uns nicht interessieren. Die Anfängersnowboards müssen keine hohe Qualität aufweisen. Wir trainieren intensiv die Schrägfahrt, die Wende und das Hochentlasten, wie in den Übungen beschrieben, und wählen anschließend ein Brett für Fortgeschrittene in einem bestimmten Bereich.
Erst dann zeigt sich, daß eher unbekannte Firmen die Nische Frauenboards entdeckten, während die Großen weiter auf Herrenboards setzen. Ein weiterer Vergleich zeigt, daß diese unbekannten Firmen wie beispielsweise Rome, LTB und Never Summer viel Energie freisetzen, um der Damenwelt hochwertige Bretter anzubieten. Beschreibungen wie "besonders leicht für Frauen zu turnen" fehlen hier gänzlich, die Damen werden nicht ...

 


 

Der Leitfaden

 

Die Anleitungen wurden kurz und für jeden verständlich formuliert. Die zahlreichen Abbildungen und Fotos verdeutlichen die Durchführungen und auch Fehler, die Anfänger gerne annehmen. Beispielseiten:


Dieser praktische Leitfaden kann in der Tasche mitgenommen direkt auf dem Hang genutzt werden, da am Ende des Leitfadens alle Übungen in Kurzform auf eine Seite zusammengefasst sind. Es empfiehlt sich folgende Reihenfolge: Lesen als PDF am PC oder eigenständig ausdrucken, Mitnahme der Zusammenfassung und los geht es:



 


 

Autor L e o D u n c a n, Trainer mit Lizenz in bisher drei Vereinen, an der Universität,
in Schulen und Jugendeinrichtungen, Diplom-Naturwissenschaftler, Zusatzfakultäten
Philologie, acht Veröffentlichungen, zwei Vorstellungen in Zeitschriften, zwei in Zeitun-
gen, ein Deutscher Rekord und drei sportliche Ehrungen vom Bürgermeister.




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